„Früher war sogar die Zukunft besser!“
Das Zitat beschreibt perfekt eine Zeit, in der ein Großteil der Jugendlichen mit Sorge auf die Zukunft der Welt schaut. Klima, Hunger, Krieg, Wirtschaft – überall nur Krisen. Und die Politiker der Welt scheinen da aktuell keine große Hilfe. Stattdessen beklagen sich die Alten über die junge Generation, die faul, verwöhnt und ungebildet sei. Dabei haben doch gerade die Alten unsere Welt verbockt und sind jetzt viel zu bequem, um daran etwas zu ändern. Soweit die Klischees.
Das Zitat stammt aber gar nicht aus unserer Zeit, sondern vom Komiker Karl Valentin und ist gut 100 Jahre alt. Stimmt es also wirklich, dass die Prognosen nie schlechter waren als heute? Oder fühlt sich jede Generation so, als würde sie in eine unsichere Zukunft starten? Fakt ist: Die große Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland blickt sorgenvoll auf die Zukunft der Welt. Ihre eigene Zukunft sehen sie dagegen oft eher positiv. Aber geht das überhaupt? Können wir Welt und Individuum so einfach voneinander trennen?
Das Stück „Dreams are my reality“ fragt, welche Vorstellungen wir von der Zukunft haben und welche Möglichkeiten, um auf diese Einfluss zu nehmen. Zehn junge Menschen versammeln sich und blicken in die Zukunft. Von dort blicken sie als Alte auf sich zurück. Welche Chancen liegen im Dazwischen?
Zehn junge Menschen nehmen allen Mut zusammen. Denn es wird nicht leicht, aber es wird sich lohnen!

